Ein Hauch von Russland im Vereinsheim

Russland

Am 23.03.2018 trafen sich ca. 20 Mitglieder des Vereines um an einem russischen Abend teilzunehmen. Eingeleitet wurde der Abend durch einen Vortrag mit dem Thema „Russland – Land und Leute“. Dieser wurde von unserem russlanderfahrenen Kassenwart gehalten. Er erzählte einige Episoden aus seiner Zeit, als er noch zwischen Deutschland und Russland fast wöchentlich pendelte. So ging er auf Bräuche und Lebensverhältnisse ein. Er sprach über das Verhältnis und die Denkweise der russischen Menschen gegenüber uns Deutschen. Aber auch kulturelle Unterschiede, Feminismus und Putin waren Themen. Den Abschluss des Vortrages bildete ein kleines Video mit privaten Fotos aus den verschiedenen Städten Russlands. Außerdem konnten Kostproben von Kwas, einer Limonade aus Brot, sowie Trockenfisch als Snack zum Bier probiert werden.

Kulinarisches zum Sattessen

Im Anschluss an den Vortrag gab es dann eine reichlich gedeckte Tafel. Genauso ist sie in Russland traditionell an Feiertagen, speziell am Silvester überall vorzufinden. Neben den russischen Klassikern wie „Olivier“ einer Art Kartoffelsalat und „Seljodka pod Shuboj“ („Hering im Pelzmantel“) durfte auch „Vinaigrette“ (Salat mit Kraut und roter Beete) nicht fehlen. Dazu gab es Brot, Doktorskaja (russische Fleischwurst), russische Konfetki und auch das eine oder andere Glas Wodka wurde getrunken. Im Hintergrund erklangen dazu russische Lieder.

Russland und Deutschland – eine lange, gemeinsame Tradition

Dieser Abend sollte nicht einer Huldigung Putins dienen. Das deutsche und das russische Volk ist schon seit Jahrhunderten eng verbunden. Erinnern wir uns nur an Peter den Großen, an die aus Deutschland stammende Katharina II, oder an Lomonossow, der in Freiberg (Sachsen) und in Marburg studierte. Diese Tradition sollte, nein muss fortgesetzt werden (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-russische_Beziehungen).

 

 

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