ARD-Doku – Mit Hass und Gewalt

Hass und Gewalt

Mit Hass und Gewalt – ARD Dokumentation

Am 06.03.2017, 23:00 Uhr lief die Dokumentation „Mit Hass und Gewalt – Angriff auf die Demokratie“. Im Vorfeld wurden wir angefragt, ob wir zu diesem Thema für ein Interview zur Verfügung stehen würden. Da wir nichts zu verbergen haben, stimmten wir natürlich zu. Es gab einige Stimmen, die uns versuchten zu warnen, denn mit der „Lügenpresse“ spricht man nicht, sie verdrehen eh alles. Im Vorfeld vereinbarten wir zu unserem eigenen Schutz, dass wir alle Rohdaten unseres Interviews bekommen.
Da für uns Dialog, gerade in Zeiten wie diesen wichtig ist, ließen wir uns nicht beirren und stellten uns den Fragen der TV-Crew in unserem Vereinsheim. Aus gut 3,5 Stunden Interview wurden dann ca. 3-4 Minuten zusammen geschnitten, was logisch ist, bei einer begrenzten Sendezeit.

Da für uns Dialog, gerade in Zeiten wie diesen wichtig ist, ließen wir uns nicht beirren und stellten uns den Fragen der TV-Crew in unserem Vereinsheim. Aus gut 3,5 Stunden Interview wurden dann ca. 3-4 Minuten zusammen geschnitten, was logisch ist, bei einer begrenzten Sendezeit.

Hier geht es zum Film
Schaut euch diesen Film an, damit ihr unsere Kritik versteht.

Nun zu unserer Einschätzung der Dokumentation

Unser Verein wurde im Zusammenhang mit dem, am 01. Mai letzten Jahres verjagten Heiko Maas in Zwickau gezeigt, auch wenn in den 3,5 Stunden viele Themen zur Sprache kamen. Ja wir waren dabei und konnten unsere Sicht der Geschehnisse aufzeigen. In diesem Zusammenhang stellten die Fernsehmacher dar, dass wir alle Parteien zu Gesprächen eingeladen haben, jedoch kaum einer kam. Wir dürften uns nicht wundern, dass keiner mit uns sprechen will, wenn wir Maas verjagten.
Das ist so nicht richtig. Die Einladungen an die Parteien, gingen bereits im Februar 2016 raus, während Maas erst im Mai „verjagt“ wurde. Auch der angebliche Grund, warum wir dort gegen Maas aufgetreten sind, wurde nur halb wahr dargestellt. Nicht, weil er gegen Hass sich ausspricht, sondern weil er explizit NUR gegen rechten Hass vorgeht und er auf dem linken Auge blind scheint. Dies beweist zum Beispiel der Einsatz der Antonio Amadeu Stiftung, beim Kampf gegen Hass und Gewalt im Internet. Über diese Stiftung berichteten wir bereits.
Im Großen und Ganzen finden wir diesen Beitrag, gemessen am Ruf der ÖR-Sender als objektiv. Wenn es auch Kritikpunkte gibt, die zeigen, dass Neutralität zu 100% scheinbar doch nicht möglich ist.  So wurde die stellv. Bundesvorsitzende der AfD Beatrix von Storch angekreidet, dass sie den Namen des Mannes veröffentlichte, der ihr Fahrzeug angebrannt hatte und dieser daraufhin Morddrohungen erhielt. Im Gegenzug wurden im Beitrag die Namen der Personen genannt, die in Zwickau die Oberbürgermeisterin Pia Findeiß bei ihren Spaziergängen mit Bürgern filmten und teilweise provozierten. Auch wurde explizit genannt, dass einer dieser Personen AfD-Mitglied sei und zur Bundestagswahl aufgestellt wurde.

Umgang mit Antifa

Ebenfalls auffällig, eine Szene mit einem Mitglied der Antifa. Dieser wurde unkenntlich interviewt und auch namentlich nicht genannt. Es wurde nicht gesagt, welcher Partei er nahe steht oder gar Mitglied ist. Hat die Antifa etwas zu verheimlichen? Leider wurde auf diesen Fakt im Film nicht eingegangen. Die „rechten“ Anhänger, welche interviewt wurden, haben sich alle offen und namentlich gezeigt.
Ein großer Teil des Filmes handelt über Tröglitz. Eine kleine Gemeinde in Sachsen-Anhalt. Dort wurden die Demonstrationen von der NPD „unterwandert“. Es wurde dargestellt, wie aus einer Bürgerbewegung eine Nazi-Demo wurde und dies wird auch den meisten Bürgerbewegungen unterstellt. Dass es auch unparteiisch geht, wurde an unserem Beispiel wiederum nicht erwähnt.

Fazit

Wenn ihr uns fragt, ob wir ein solches Interview nochmals machen würden, sagen wir klar JA.
Wir haben nichts zu verbergen, stehen zu unseren Gedanken und Einstellungen, im Gegensatz zur, von Politik und Presse unterstützten Antifa. Auch werden wir uns weiterhin für Demokratie, hass- und gewaltfrei einsetzen. Wir haben einen zweiten Anlauf gestartet und nochmals ALLE Parteien angeschrieben und eingeladen. Wir werden sehen, wer es wirklich mit dem Dialog ernst nimmt.

Reaktionen im Anschluss

Im Anschluss der Sendung erhielten wir 3 Reaktionen, eine E-Mail, einen Kommentar auf YouTube und einen auf unserer Facebookseite. Diese möchten wir euch natürlich nicht vorenthalten:

Klaus Huber über Youtube
Ihr so genanntes Volk ! nebt mal die Wolldecke auss der braun eingefarbten fresse. Ihr seid so voll Scheisse in der Birne das es geruehrter nicht geht. Zu Du zum Ficken ! aber das Maul offen.
(man beachte die Schreibweise)

gabriele-schoen59@gmx.de per E-Mail
..alles, was ich schon wusste über Euch… ich kotze, und zwar im Strahl, Ihr scheiss- Drecks- saudummen-Sachsennazis !!!!!!.. :-))))
mit unfreundlichen Grüssen !!!! Gabriele Schön

Lorenz Weyer per Facebook
Patrioten sind Idioten, aber geschenkt. Dunkeldeutschland in echt. Den Frust an Unten rauslassen – irgendwie ekelhaft. Hoffen wir auf viele, viele Ausländer, die diesen Teil des Landes menschlich aufwerten. Ich befürchte nur, dass in diesen „freundlichen“ Kulturkreis niemand freiwillig möchte
https://www.facebook.com/lorenz.weyer.7

 

Ein Kommentar

  • Ralf Schwarz

    Hut ab und Respekt dafür, sich trotz der Gefahr eines unvorteilhaften Zusammenschnitts diesem Interview zu stellen und Gesicht zu zeigen. Als Unvoreingenmmener, der Euch vorher gar nicht kannte, kann ich nur sagen, selbst der zusammengeschnittene Beitrag spricht eindeutg für und auf keinen Fall gegen Euch!
    Eure Einschätzung der Dokumenration teile ich auch, habe mir in den meisten Punkten dasselbe gedacht.

    Grüße aus Schwaben an alle sächsischen Patrioten

     

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