Kinderzelten – Handy ade, zurück zur Natur

Kinderzelten

Der Natur ein Stück näher beim Kinderzelten

Am 13.08.2016 war es endlich soweit, Kinderzelten des Vereines „Heimattreue Niederdorf e.V.“ startete gegen 11:00 Uhr am Vereinsheim. Zelte, Schlafsäcke und Luftmatratzen wurden auf einen kleinen Transporter geladen, ebenso wie die Verpflegung und Getränke für die Nacht in der Natur. Unter Leitung von drei survivalerfahrenen Mitgliedern ging es über Stock und Stein, durch Wälder und über Felder nach Jahnsdorf in das Wochenendgrundstück eines Vereinsmitgliedes.
Auf der ca. 7 Kilometer langen Wanderung konnten die 15 Kinder und ca. 10 Erwachsenen viel entdecken, experimentieren und probieren.

So lernten die Kids was man in der Natur an Beeren und Pilzen zu essen findet, bastelten sich Pfeil und Bogen und bauten ein Wasserrad an einem kleinen Bach auf.

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Hungrig und durstig kam dann die gesamte Wandergruppe am Verpflegungspunkt auf einem kleinen Spielplatz an. Dort warteten dann Brötchen, Wurst und Käse, Tomaten und Paprika, Bananen und Äpfel, sowie Saft, Wasser und alkoholfreie Erfrischungsgetränke für die kleinen und großen Wandergesellen. Natürlich durfte ein Bier für die Erwachsenen nicht fehlen.

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Nach einer kräftigen Stärkung ging es dann weiter zum Bauernhof in Jahnsdorf. Dort konnte die Wandergruppe beim Melken der Kühe zuschauen. Außerdem erfuhren sie Interessantes über das Leben auf dem Bauernhof und konnten die verschiedenen Tiere teilweise auch streicheln.

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Der Abend im Wald

Am Lagerplatz dann angekommen, wurden die Zelte aufgebaut und die Nachtlager hergerichtet.

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Im Anschluss sammelten die Kinder Holz für ein Lagerfeuer, damit am Abend auch die richtige Lagerromantik aufkommen konnte. Das Feuer wurde alternativ entzündet, mit Zunder aus der Natur und Feuerstein, denn mit Feuerzeug kann jeder.

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Das Feuer brannte, das Nachtlager war gerichtet, Zeit die leeren Mägen der Teilnehmer zu füllen. Die Kinder schnippelten das Gemüse, bereiteten gekochte Maiskolben und die Hausherren grillten wie die Weltmeister Bratwurst und Wiegebraten. Hinzu kamen selbstgemachte Salate. Natürlich durften auch kleine Naschereien nicht fehlen.

Gekocht wurde außerdem eine „Überlebenssuppe“ aus allem was die Natur hergibt.

 

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Nach der ordentlichen Stärkung gingen wir zum gemütlichen Teil des Abends über. Bei Gitarrenklängen wurde am Lagerfeuer gesungen, im Wald getobt und die Natur im Dunkeln entdeckt. Ebenfalls konnten die Kinder über dem Feuer sich Knüppelbrot bereiten und sich an der Melonenbowle (natürlich alkoholfrei) erfreuen. Gegen Mitternacht wurde langsam Ruhe, die letzten Kinder schliefen in ihren Zelten, Zeit für die noch anwesenden Erwachsenen bei einem Schluck Gerstensaft den Tag zu analysieren.

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Morgens ab 06:00 Uhr war dann schon die Nachtruhe für die Ersten vorbei. Bei Kakao, Kaffee, Rührei und Brötchen mit Wurst und Marmelade wurde sich gestärkt. Im Anschluss die Zelte abgebaut und die Lagerstätte wieder in einen Garten verwandelt. danach ging es mit PKWs wieder zurück Richtung Vereinsheim.
Zum Abschluss stellten alle fest, es war ein phantastisches Wochenende und alle  waren sich einig, das muss in 2017 wiederholt werden.

Einen Dank geht auch an die vielen kleinen Spender.

 

 

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